Regretting motherhood und der Bart

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Man kann im Leben ja vieles gut finden oder schlecht. Zuletzt war die Mutterschaft dran, die finden manche im Nachhinein nicht so toll – war einfach nicht so, wie sie sich das vorgestellt haben oder wie es nach der kulturellen Schablone eben laufen sollte. Ja, wir sollten vielleicht wirklich auch öfter darüber reden, was im Leben so alles schief gehen kann! Ich vermute mal, dass schon irgendwo ein Mann sitzt und an einem Buch schreibt: regretting fatherhood. Nur zu, auch da läuft manches nicht nach Plan.

Aber dann wird es doch eigentlich erst spannend: es gibt doch auch Mütter, die ihre erste Mutterschaft bereut haben, mit dem zweiten Kind aber eine positive Erfahrung gemacht haben. Oder umgekehrt. Würde bestimmt auch ein gutes Buch draus – bipolar motherhood? War nur so eine Idee, darf gerne geklaut werden. Idem beim Vater. Ja, und was ist mit den Großeltern? Bitte mal melden!! Obwohl, was können die eigentlich dafür, dass es im Leben manchmal einfach sch… läuft? Wohl ähnlich wenig wie die Eltern.

Also die Kinder!!! Regretting childhood, das wäre doch ein Ding. Und genau das hat jetzt die Süddeutsche Zeitung gemacht (Wocheendausgabe vom 9.4.2016) – sie hat Kinder gefragt, ob sie das eigentlich manchmal bedauern, Kind zu sein!

Und was sagt der 8-jährige August?  „Ich bereue meine Mutter, wenn sie kuscheln will und mich der Bart unter ihren Achseln kitzelt.“

2 Gedanken zu „Regretting motherhood und der Bart

  1. Witziger Beitrag, musste sehr schmunzeln. Leider wird der Kern des Regretting Motherhood-Themas (gesellschaftliche Normen und Tabus rund um Mutterschaft) nicht erfasst oder zugunsten des Witzes ignoriert. Etwas schade, weil es ein inhaltlich durchaus spannendes Thema ist. Aber wenn es einen nicht interessiert, muss man sich ja nicjt damit beschäftigen. Und Witze machen sollte immer erlaubt sein. 🙂

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