Wer genau braucht einen Schnuller?

Kind mit Schnullersäckchen, von Wilhelm Busch

Kind mit Schnullersäckchen, von Wilhelm Busch

Schon lange klebt da die Notiz »Schnuller!« auf meinem Schreibtisch, mit dem Kürzel KV/8 drauf (das heisst »Kinder verstehen, 8. Auflage« – ich nehme mir bei jeder neuen Auflage ein Kapitel vor, das ich dann hier und da aktualisiere und ergänze).

Diesmal also der Schnuller. Aus evolutionsbiologischer Sicht.

Eigentlich gut verständlich, was wir den Babys da anbieten – eine nachgeformte Brustwarze. Und natürlich fahren sie darauf ab, und das schon eine ganze Weile: im Mittelalter waren zu Beuteln zusammengeschnürte Leinentücher in Mode (gerne auch mit etwas Mohn drin oder auch mal mit Hochprozentigem getränkt). Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es die ersten Versionen in Gummi.

Der Drang zum Schnuller ist verständlich – schließlich aktiviert das Nuckeln die »Beruhigungsschleifen« des kindlichen Gehirns. Das Saugen vermittelt dadurch Nähe, Geborgenheit und Entspannung (kein Wunder, dass findige Babys da auch Finger, Daumen oder auch mal den großen Zehen zu Hilfe nehmen). Als »non-nutritives Saugbedürfnis« ist dieses Verhalten auch der Fachwelt bekannt: Babys nutzen die Brust nicht nur  als Quelle von Kalorien und Wasser, sondern auch um Beruhigung und Entspannung zu tanken. Mein Baby will jetzt einfach nuckeln, sagt dann die eine Mutter. Mein Baby nimmt meine Brust als Schnullerersatz, sagt die andere – aus evolutionärer Sicht eine recht putzige Erklärung: als sei der Schnuller eigentlich das Original, und die Brust nur der Ersatz… Dabei wurde die Brust vor vielen Millionen Jahren erfunden, schon vor 165 Millionen Jahren hat ja der gemeinsame Vorfahr von Beuteltieren und höheren Säugetieren spezielle Drüsen entwickelt, von denen der Nachwuchs ein konzentriertes Sekret auflecken- oder aufsaugen konnte (Mama musste damit nicht mehr ganz so häufig Nahrung in die kleinen Münder stopfen).

Aber zurück zum Schnuller. Die wie auch immer konstruierte Attrappe bietet ja nicht nur den Kleinen eine Gelegenheit zur Beruhigung. Sie hilft auch den Eltern – ruhige Babys sind nun einmal kein Luxus. Und waren es bestimmt noch nie. Warum sollten die Eltern für solche »Abkürzungen« also nicht dankbar sein? Tatsächlich ist die Geschichte der Säuglingspflege ja auch eine Geschichte der Suche nach Methoden, Tricks und Produkten, die uns Großen das Leben leichter machen, ob das nun Tragegestelle sind, oder Hängematten, Windeln, Wiegen, Babyphones oder Apps fürs Smartphone. Oder eben brustwarzenähnliche Stöpsel für den Babymund. Diese Suche nach Abkürzungen ist bestimmt nicht »unevolutionär« – dass sich Homo sapiens mit allen möglichen kulturellen Errungenschaften rüstet, um sich das Leben leichter zu machen, liegt nun einmal in seiner Natur, warum sollte ausgerechnet das Großziehen des Nachwuchses davon ausgenommen sein? Eltern sind schließlich – auch das übrigens ein Grundaxiom der Evolutionsbiologie – keine unerschöpflich sprudelnden Quellen, aus denen Liebe, Zuwendung und Muttermilch im Übermaß quillt. Sie sind vielmehr auch darauf angelegt, mit ihrem Nachwuchs immer wieder Kompromisse auszuhandeln, wenn es um den sinnvollen Einsatz begrenzter Ressourcen geht.

Der Schnuller passt also nicht nur prima in den Mund, sondern auch in unser kulturelles Konzept. Und dazu noch dieses wunderbare Win-Win: Schnuller in den Mund – zufriedenes Baby, zufriedene Eltern!

… Wäre da nicht der zweite Teil der Geschichte, und auch dieser Teil ergibt sich aus der evolutionären Konflikttheorie. Jede kulturelle Lösung ist mit Vorteilen – aber auch mit möglichen Nachteilen verbunden.

Die sind zum Teil banal und leicht eingängig, im wahrsten Sinn des Wortes: der Whisky in den Schnullersäckchen des Mittelalters war für das wachsende Gehirn des Babys sicher kein Schmiermittel. Und aus den Plastikschnullern der Moderne haben kleine Kinder bestimmt schon Tonnen von Bisphenolen und anderen Weichmachern rausgenuckelt – auch nicht gerade das, was ein wachsender Organismus so braucht. Und auch die Bakterien- und Pilzrasen, die sich am Schnuller gerne bilden, müssen zu den Nachteilen zählen. Staunen wir also ruhig einmal über die Selbstreinigungskraft der mütterlichen Brust! (Das ästhetische Dilemma des Schnullers will ich in dieser Schweigeminute nur kurz anblinzeln, denn wir scheinen das kulturell ganz gut gelöst zu haben: eigentlich gehört so ein Plastikproppen mitten im Gesicht ja nicht unbedingt zum Kindchenschema – da war eigentlich einmal der Babymund vorgesehen. Aber weil für uns normal ist, was wir normalerweise so sehen, tun und lassen, fällt uns das nicht mehr auf – ein Schnullermund gehört heute im Grunde zum angesagten Look des »richtigen« Babys. Unser Hang zur beständigen Neudefinition von Normalität (genannt Kultur) macht uns also auch ästhetisch ziemlich flexibel – an Zahnspangen, taucherbrillenähnliche Hipster-Brillen und alle möglichen Zeichnungen, Verzierungen, Implantate und Metallwaren am menschlichen Körper haben wir uns ja auch irgendwie gewöhnt. Outen sich irgendwo in der westlichen Hemisphäre Menschen als werdende Eltern, bekommen sie deshalb fast schon reflexhaft von Freunden, Verwandten und Co. die ganze Produktpalette von NUK, Goldi und MAM geliefert.)

Ein echter Nachteil ergibt sich ausgerechnet aus dem eigentlichen Geschäftszweck der Attrappe. Denn der ist eindeutig auf die Aktivierung der kindlichen Beruhigungsreflexe gerichtet. Und die taugen – jawohl: zur Beruhigung. Zur Entspannung also, zur Angstlösung, vielleicht auch noch zur rascheren Heilung eines »Auas«. Aber für die Erforschung der Welt sind die Beruhigungsreflexe eher Klebstoff – da sollte ein Kind doch eher wach sein als sediert. Auch kann so ein kleinen Entdecker bei seinem Vorstoß in die Welt seinen (funktionsbereiten) Mund ganz gut gebrauchen, er dient ja im wahrsten Sinne der Aneignung ihrer Einzelteile. Aber nicht nur das – diese Expeditionen sind meist soziale Prozesse:  man unternimmt sie mit anderen zusammen, mit Mama, Papa, anderen Kindern, einem Teddybär. Da werden also Beziehungen gestaltet, und da wird kommuniziert – gut, wenn man dabei seine Mimik und sein Sprechwerkzeig benutzen und seinen Gefühlen Ausdruck verleihen kann. Ein Stöpsel im Mund bremst den Dialog mit den Mit-Entdeckern ja dann doch auf die eine oder andere Art aus. (Manche Forscher vermuten sogar, dass das langfristige Folgen haben könnte. Zumindest lässt sich in einer größeren Studie ein – leider negativer – Zusammenhang zwischen häufiger Schnullernutzung und späterer Intelligenz erkennen. Dauerhaft »abgestöpselte« Kinder sehen also möglicherweise nicht nur tranig aus, sondern werden es auch.)

Vielleicht spielt dabei ja noch etwas anderes eine Rolle: ein funktionsfähiger Mund hilft dem Säugling sogar bei der Selbstentdeckung. Denn wenn man Säuglinge beobachtet, so zeigen sie ein seltsames Verhalten: sie benutzen immer wieder spontan – und deshalb trotzdem vielleicht nicht grundlos – ihr Sprechwerkzeug! Fast schon mutwillig, oft aus dem Nichts heraus, beginnen sie zu gurgeln. Zu quiecken. Zu grunzen. Ziehen hohe Schreie durch die Luft. Immer wieder, und mit welcher Lust! Flattern mit den Lippen. Lassen Grunzer aus dem Mund purzeln. Spitzen angestrengt den Mund.  Und so weiter. Mal produzieren sie die Laute mit dem Gaumensegel, mal mit der Zunge. Manchmal sogar mit der Nase. Das dürfte dem Aufbau und Training ihres Sprech- und Musikapparates dienen.

Interessant erscheint mir aber noch ein weiterer Zusammenhang. Säuglinge gehen mit dem allmählichen Sitzenlernen durch eine Phase, in der sie mit unstillbarem Eifer und größter Beharrlichkeit alles in den Mund stecken, was sich ihnen irgendwie bietet, von Stuhlkanten bis zu ihren Spielsachen. Dieses »Mündeln« wird, wie bereits gesagt, als Teil ihres Explorationsverhaltens gewertet:  die Kinder lernen die Welt auch über den Mund kennen. Das könnte aber auch in immunologischer Hinsicht gelten. Denn tatsächlich ist die Mündel-Phase ja auch ein Vorstoß in die belebte Welt vor Ort und eine intensive Auseinandersetzung mit der für den eigenen Lebensraum typischen Keimausstattung der Umwelt. Durchaus vorstellbar also, dass die Erforschung mit dem Mund auch dem Aufbau eines an die Umwelt angepassten Immunsystems dient. Jedenfalls fällt auf, dass sich gerade in dieser Phase die Zusammensetzung der Muttermilch ändert – sie enthält jetzt deutlich mehr antibiotische Wirkstoffe und liefert dem Kind damit ein regelrechtes Schutzschild für seinen Mündel-Trieb.

Während die immunologische Bedeutung des unbeschnullerten Mundes erst wenig erforscht ist, lassen sich aus HNO- und zahnärztlicher Sicht klarere Schlüsse ziehen. Demnach treten beim übertriebenen Schnullergebrauch Mittelohrentzündungen häufiger auf, beim Gebrauch des Schnullers über drei Jahre hinaus können zudem Zahnfehlstellungen entstehen. Ob gleichzeitig die Sprachentwicklung leidet, ist weniger gut erforscht.

Kommen wir also zurück zum Thema: der Schnuller aus evolutionsbiologischer Sicht… Es scheint, wie wenn wir auch beim Schnuller eine »Lösung« für unsere elterliche Notlage gefunden hätten, die wir nicht überstrapazieren sollten. Wir kommen einfach nicht um die Tatsache herum: der Babymund dient vor allem der Begegnung mit der Welt, und nur zweitrangig der Aufnahme einer Beruhigungsattrappe.

Wenn die zum Einsatz gebracht werden soll, dann am besten so, wie das Objekt das sie ersetzt – also zur Tröstung, bei emotionalem Stress oder zum Einschlafen – und nicht viel länger als die »angestammte« Stillzeit von ungefähr 3 Jahren. Dauernuckeln dagegen oder auch Nuckeln bei der spielerischen Erforschung der Welt ist aus evolutionsbiologischer Sicht nicht vorgesehen – das »brauchen« womöglich eher die Betreuenden als die Kinder.

48 Gedanken zu „Wer genau braucht einen Schnuller?

  1. Der Artikel ist super und öffnet einem mal wieder die Augen. Ich denke jeder der sich durch den Artikel persönlich angegriffen fühlt, ignoriert einfach unsere , wie Herr Renz-Polster immer so treffend sagt, ‚ Menschheitsgeschichte‘, in der war ein Schnuller nun einmal niemals vorgesehen. Eine Brust aber schon. Wer sie hat sollte sie nutzen. Dass es das für uns Eltern nicht leichter macht ist unstrittig.
    Ich wollte meiner Tochter auch den Schnuller andrehen um die vielen Schimpfstunden im Auto zu überstehen. Gott sei Dank hat sie ihn immer abgelehnt. Selbst den aus Kautschuk ,der mit seiner Kirschform am ehesten einer mütterlichen Brustwarze gleicht als jeder andere aus Silikon oder Latex ,wollte sie lieber nur kurz in der Mund stopfen um seine Form und Material zu ertasten. Und sie nuckelt bis heute nicht am Daumen.
    Wenn Stillen schmerzt oder Blut fließt liegt das Baby nicht richtig an der Brust an.
    Wir sollten dankbar sein dass es in unserer blinden Gesellschaft Menschen wie Herrn Renz-Polster gibt die uns blinden, aber keineswegs schlechten Eltern, die Augen öffnen und uns erinnern dass auch wir Teil der Natur sind und unsere Kinder zu ihr zurück führen sollten. Besonders wertvoll ist Herr Renz-Polster da er uns in Zeiten, wo es in Fragen um den Umgang und Erziehung unserer Kinder nur A ODER B gibt, eine kindgerechte Orientierung vorgibt. ALLES was unsere Eltern mit uns gemacht haben wird heute völlig hinterfragt. Ich kenne keinen Bereich im Leben der für mich so herausfordernd und gegensätzlich war wie das erste Lebensjahr meines Kindes wo man seinen Weg des Umganges mit Baby herausfinden muss. Denn leider kann es noch nicht sprechen und mir sagen ob ich das Richtige oder Falsche mache.

  2. Ich habe mich, wie sicher viele Eltern hier , viel mit Autoren rund um die Themen Baby; Schlaf; Beikost; und die sonstigen typischen ‚Probleme‘ beschäftigt. Dr. William Sears war für mich bisher derjenige Ratgeber der neben Wissen auch die Liebe zu den Kindern hat. Leider bin ich erst spät auf Herrn Renz-Polster gestoßen aber wenn ich seine Artikel lese habe ich durchgehend den ‚ Ja, stimmt , da hätte ich selbst drauf kommen können‘ Effekt. Danke für ihre unersetzliche, augenöffnende Arbeit!

  3. Irgendwie ist der Text halt so wie viele andere: Schnuller sind schlecht (ja das kommt so rüber), Gläschen auch, Flaschenkinder bekommen ein Defizit an Nähe usw.
    Man bekommt halt doch den Eindruck, dass es „richtig und falsch“ gibt. In diesem Artikel spätestens, als auf die Studie verwiesen wird: Schnuller machen dumm! Da fühlt sich jede Mutter ein bisschen schlecht, wenn sie dem Kind den Schnulli gibt. Aber mehr wird auch nicht darauf eingegangen z.B. dass die Probanden zw. 1920 und 1930 geboren wurde… Da wird jeder, der sich mit Studien beschäftigt hat hellhörig.
    Ein paar versöhnliche Worte am Schluss täuschen nicht darüber hinweg, dass Schnuller als schädliche Erfindung unserer Zeit dargestellt werden.
    Ich bin jedenfalls froh, wenn mein Kind einen Schnuller nimmt und nicht das Auto zusammen brüllt.
    Außerdem speist nicht jede Mutter ihr Kind mit Schnuller ab, ja es gibt Mütter, die kuscheln dann sogar mit Ihren Kind während es schnullert.

    • Schon mal darüber nachgedacht wie groß der Markt für Schnuller, Beikost Gläschen und Kindersitze ist? (Wir vermeiden jede erdenkliche Autofahrt – Babys hätten wohl Räder oder Flügel bekommen wenn sie für Langestrecke ausgelegt worden wären. Die bucklige Verwandtschaft kann doch auch zu Besuch kommen statt umgekehrt?) Aber zurück: weltweit sitzen tausende hochbezahlte Produktdesigner, Marketing Experten, Lobbyisten und PR Heinis die sogar Blogs gern mit Fehlinformationen „vergiften“ nur um ihr Produkt dauerhaft im Wettbewerb zu stabilisieren und die Umsätze zu erhöhen. Dies ist weit weg von jeder Verschwörungstheorie sondern bittere Realität. Über Jahrzehnte hinweg werden Stakeholder Gruppen, ja manchmal sogar Ärzte gezielt beeinflusst, nur um bestimmte Produktgruppen oder Dienstleistungen in der breiten Masse als „den Standard“ für eine bestimmte Problemstellung zu etablieren und gegensätzliche Meinungen zu diffamieren oder auszulöschen.

      Leider klappt dies nur allzu oft – es geht schließlich ums Geld und dafür sind viele Mittel recht und es werden keine Kostem und Mühen gescheut – Beispiele für dauerhaft starke und von der Zielgruppe anerkannte Produkte deren tieferer Sinn oft nicht mehr hinterfragt wird. Sogar noch schlimmer! Wenn man das nicht kauft, dann gehört man nicht „dazu“:

      Markt Plausibilierung ( nur ganz grob ) für Deutschland bei jährlich etwa 700.000 Geburten:

      Kinderwagen ca. 500 Mio. € p.a.
      Schnuller ca. 100 Mio. € p.a.
      usw.

      Das Ganze nun noch weltweit,.. dann lohnt es sich sehr wohl auch die allgemeine Meinung nachhaltig zu beeinflussen. Solange dabei keine größeren Schäden entstehen gibt auch keine Wiederrede bei den meisten Experten, vor Allem wenn diese auch ein Stück vom Kuchen abbekommen. Wenn damit (siehe z.B. Fragestellung Kita) auch noch die allgemeine Produktivität kurzfristig gesteigert wird, weil weniger gestillt und schneller wieder gearbeitet werden kann, ist der Segen aus Berlin ebenfalls sicher. Das wir uns langfristig im Worst Case eine Gesellschaft aus sozial inkompetenten Tyrannen heranziehen wird zwar unter Experten diskutiert, aber für die aktuelle wirtschaftliche Lage nicht wichtig.

      So weitschweifig kann ein Schnuller beleuchtet werden .. Danke für den hervorragenden Artikel!

      C

  4. Der Autor schreibt das dieser Text nicht als Vorwürf gemeint ist.
    Auch ich habe mich bei Kind Nr. 2 gegeneinen Schnuller entschieden. Nachdem ich trotz heftiger Kämpfe mit Kind Nr. 1 (Nuggi-Verweigerer) gute Erfahrungen ohne machte. Inzwischen ist aber auch vieles durch ihn selbstverständlich.
    ICH verurteile niemanden, weil er sich eine ruhige Autofahrt wünscht und deshalb zum Nuggi greift. Ich selbst habe sämtliche Modelle getestet ;)…
    Durchhalten lohnt sich, es wird immer besser… inzwischen fährt er gerne Auto!

  5. Das ist der zweite Artikel auf dieser Seite, den ich (zumindest teilweise) gelesen habe… Zu viel Schwarzweißdenken, furchtbar… Alles doof, was anders gemacht wird… Vielen Dank auch… Kinder verstehen…? Ich verstehe meine Kinder, auch ohne mir das hier antun zu müssen…

    • Jetzt sag nicht deine Kinder kriegen einen Schnuller? Und wahrscheinlich fährst du sie auch im Kinderwagen und sogar – oh Schreck – im Auto???? Und obendrein wirst du Plastik-wegwerfwindeln benutzen und deinen Kindern eine -pfui- Flasche geben????? Das können ja nur „sozial inkompetente Tyrannen“ (s.o) werden. ……
      Eigentlich ist es nicht mein Stil zynisch auf andere Meinungen zu reagieren, aber so langsam reicht es mir. Ein bißchen mehr Solidarität unter Müttern, ein bißchen mehr Verständnis und Empathie für die, die es anders machen (anders, nicht schlechter!!!!!) und die Welt wäre so viel angenehmer.
      Schade, dass Herr Renz-Polster hier gar keine Stellung zu den Kommentaren nimmt….

      • „Wer genau braucht einen Schnuller?“ Mein Sohn. Er wird nämlich nicht gestillt und kann so sein Nuckelbedürfnis befriedigen. Und wird dabei, davor und danach mit Liebe und Nähe überschüttet. Und wird zu keiner Zeit „abgestöpselt“ oder „ruhig gestellt“. So viel nochmal dazu, dass der Artikel angeblich nicht negativ gemeint ist. Worte erzeugen Stimmungen und Gefühle und Worte wie „abgestöpselt“ sind wohl eindeutig negativ gemeint….

      • Hihi… Ich bin schuldig im Sinne der meisten Anklagepunkte. Ich suche den goldenen Mittelweg und mache für meine Kinder, was ich für richtig und machbar halte. Und das sollte jede Mutter, denn jede Mutter muss selbst entscheiden, ob dieses oder jenes zur entsprechenden Lebenssituation passt und ob sie das so durchziehen kann und will…

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